Reisebericht Kalamaki Juni 2020 – Teil 5 – Eine gemischte Tüte Kreta


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Nachdem es hier nun einige Tage ruhig war, geht es nun im Endspurt mit den Erlebnissen der letzten Tage weiter, übermorgen fliegen wir dann leider schon wieder zurück nach Deutschland.

Der berühmte Matala-Schriftzug hat nun auch seine Auffrischung für die Saison 2020 bekommen…

Erst einmal eine wichtige Nachricht für alle Kalamaki-Touristen: Der Geldautomat bei Katharina ist mittlerweile in Betrieb, im Gegensatz zu vielen anderen in den Touristengegenden, die noch völlig im Winterschlaf sind…

Bargeld für Kalamaki-Reisende

Giorgos, der Kanelada-Mann in Mires, hat übrigens weiter aufgerüstet, mittlerweile kann man kaum noch erahnen, dass es mal mit dem kleinen roten Wagen auf der gegenüberliegenden Straßenseite angefangen hat…

Ist wirklich richtig gemütlich geworden. Immer einen Besuch wert, da ist er ja eh täglich von morgens bis spät in den Abend hinein. Naja, er hat ja auch nur einen sehr kurzen Weg nach Hause… 😉

Bei Italiana in Kalamaki haben wir wieder einige sehr schöne Abende gehabt und Live-Musik sowohl von Labyrythmos (jede Woche Freitag) als auch Andreas Soutis (jede Woche Samstag) gehört.

Dazu wie immer gutes Essen, auch wenn das Angebot aktuell noch etwas reduziert ist.

Auch in Richtung Norden waren wir wieder unterwegs. Dieses Mal stand Rethymnon auf dem Programm.

Es war noch vor dem 1. Juli und dem entsprechend war natürlich auch Rethymnon sehr leer. Viele geschlossene Läden, teils ganze Ladenzeilen und einen Rimondi-Brunnen ganz für uns alleine.

Auch den venezianischen Hafen hatten wir weitestgehend für uns allein.

Der Wirt spricht Deutsch – aber da ist er nicht…

Eine Fortezza-Runde schließt unseren Besuch in Rethymnon ab. Insgesamt waren außer unserer 4er-Gruppe noch zwei weitere Besucher dort, und viel Personal. 😉

Service-Hinweis: Die aktuellen Öffnungszeiten der Festung….

Zum Abschluss unseres Ausflugs fuhren wir dann in Richtung Heraklion, um ein spätes Mittagessen mit Freunden in der fantastischen Taverne Sisaion in Sises einzunehmen.

Diese Taverne ist ein wirklicher Geheimtipp: Etliches dort ist hausgemacht, angefangen von Käse über verschiedene Würste und Apaki bis hin zu Öl und Honig.

Schon halb leer gefutterte Tafel bei Sisaion in Sises

Solltet ihr dort mal vorbei kommt, bestellt auf jeden Fall dem Besitzer Damianos liebe Grüße von Claudia und Mario.

Aber das war nicht der einzige Ausflug in den Norden für uns…

Am 1. Juli haben wir uns noch mal auf den Weg gemacht, um uns ein bisschen zwischen Milatos und Malia umzuschauen, auf der Suche nach den ersten Touristen, quasi. 😉

Und tatsächlich haben wir zum ersten Mal einige TUI-Busse auf den Straßen gesehen und auch am Strand gab es einzelne sehr hellhäutige Besucher…

Los ging es also in Milatos, was wir uns bisher nie wirklich angeschaut haben… Hier war ebenso wie in Sisi noch etliches geschlossen und es wirkte nicht so, als ob sich das in nächster Zeit ändern wird.

Auch Strand und Co haben uns nicht wirklich angesprochen, so dass wir für uns nun Sisi und Milatos als künftige Urlaubsziele ziemlich sicher ausschließen können.

Die aktuelle Trostlosigkeit der Orte hat uns dann schnell weiter getrieben Richtung Malia. Für einen Freddo Cappuccino und einen frisch gepressten Orangensaft sind wir dann am Potamos Beach bei der von uns geschätzten Taverne Kalyva eingekehrt.

Am Strand ist die übliche Infrastruktur (Schirme, Liegen) noch nicht aufgebaut gewesen, es waren nur einige Griechen zum Baden dort.

Die Hotel- und Geschäftsstraße zwischen Malia und Stalis glich in weiten Teilen einer Geisterstadt, aber das sind wir ja aus anderen Touristenorten hier auf Kreta momentan gewöhnt.

In Stalis sind wir dann noch einmal ausgestiegen und etwas am Strand spazieren gegangen. Hier trafen wir dann tatsächlich auf erste ausländische Touristen. Und auf viele leere Liegen, die noch auf Besucher warten.

Viele Hotels scheinen in diesem Jahr komplett geschlossen zu bleiben…

Nach diesen Eindrücken entschlossen wir uns, wieder in den Süden zurück zu kehren. Allerdings mit einem kleinen Mittagessen in Archanes, einem schönen Ort im Zentrum der Insel.

Die Taverne „Spitiko“ direkt am Platz im Zentrum von Archanes können wir empfehlen. Sehr netter Service, tolles Essen und zum Abschluss Loukoumades mit Eis sowie Raki vom Haus.

Bekri Meze – köstlich

Satt und zufrieden kehrten wir zurück in den Süden nach Kalamaki, mit einem kurzen Schwenk über Matala, um mal zu gucken, ob sich dort nun langsam touristisch mehr getan hat.

Tatsächlich wurde der Schriftzug neu gemalt und auch auf dem Parkplatz muss man wieder Parkgebühren (2 Euro) entrichten.

Letzteres ist aber eigentlich überflüssig, weil der Ort und die Gratis-Parkplätze an der Straße weiterhin fast komplett leer sind. 😉

Am Strand stehen nun Schirme und Liegen bereit.

In Richtung Hakuna Matata sieht es allerdings immer noch absolut mies aus und es bleibt im Dunklen lebensgefährlich, weil keinerlei Sicherung an der Kante zum Wasser existiert, nur im vorderen Bereich stehen ein paar Stühle.

Ich bin gespannt, was Reisende in den nächsten Wochen berichten werden. Bleibt es bei den geschlossenen Läden und der weitestgehenden Leere, oder wird es (fast) normal werden? Die Wahrheit wird dann wohl irgendwo dazwischen liegen…

Sonst noch was?

Ja, jede Menge faszinierende Sonnenuntergänge. Alleine dafür könnte ich jedes Jahr wiederkommen…

Wer mehr von unserer Reise sehen möchte:

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